"Fang jetzt endlich mit den Hausaufgaben an."
"Es wird langsam Zeit, dass du deine Aufgaben machst."
"Jetzt aber los, die Hausaufgaben machen sich nicht von selbst."
"Hast du immer noch nicht angefangen zulernen?"
"Wie oft muss ich dir noch sagen, dass die Hausaufgaben jetzt gemacht werden müssen?"
"Meinst du nicht, dass du jetzt mal anfangen solltest?"
"Hast du die Hausaufgaben schon gemacht?"

Kennst du solche und ähnliche Sätze von dir? Immer wieder und immer wieder hörst du dich selbst diese Sätze sagen - nur leider hört dein Kind sie anscheinend nicht.


Jeden Tag aufs Neue - du wirst immer gestresster, bist genervt, weil dein Kind einfach nicht anfängt.

Es kostet dich Energie, Zeit & Nerven.
Dein Kind ist auch genervt, und der Weg zum Streit, vielleicht sogar Schreien ist nicht weit.

Gibt es immer wieder Stress, weil dein Kind nicht selbstständig lernen will?

Hol dir meine Ideen aus dem kostenfreien MiniKurs zur LernMotivation.

3 Probleme, die immer wieder auftauchen und 3 Tipps, was du tun kannst

Problem # 1

Du nutzt immer dieselben Sätze

Wenn du immer die selben Sätze nutzt, haben sie sich schon so "abgenutzt", dass dir dein Kind gar nicht mehr zuhört und es eher denkt "ach nein, nicht schon wieder" (und vielleicht sogar innerlich die Augen verdreht).
Es schaltet einfach ab und du hast gar keine Chance, dass deine Worte bei ihm ankommen.

Tipp # 1

Sorge dafür, dass du die Aufmerksamkeit von deinem Kind bekommst, indem du zu ihm hingehst (und nicht aus der Küche rufst).
Begib dich auf seine Höhe und schau dein Kind an, wenn du mit ihm sprichst. Schenke ihm echte Aufmerksamkeit.

Problem # 2

Deine "Anweisungen" ähneln einem Monolog

Wenn du in langen Ausführungen und Erklärungen zu einem Monolog ausholst (quasi ohne Luft zu holen), dann schalten viele Kinder einfach ab, weil es zu viele Informationen sind und sie dann eigentlich gar nicht mehr wissen, was sie denn nun tun sollen und in welcher Reihenfolge.

Deine "Anweisungen" kommen also gar nicht erst im Kurzzeitgedächnis an.

Tipp # 2

Sag deinem Kind mit wenigen Worten, was du von ihm möchtest - liebevoll und geduldig (ja, ich weiß, dass ist schwer, wenn du selbst genervt bist).
Sei klar, eindeutig und vor allem nicht vorwurfsvoll - auch nicht in der Art und Weise, wie du mit deinem Kind sprichst, denn die Kids haben genau dafür sehr feine Antennen.
Lieber wenige Aufforderungen, die bei deinem Kind auch ankommen, als eine Dauerberieselung, wie eine hängen gebliebene Schallplatte.

Problem # 3

Dein Kind ist nicht der "auditive Typ"

Ist dein Kind kein auditiver Typ, dann fällt es ihm schwer deinen Worten zuzuhören.

Tipp # 3

Finde heraus, wie dein Kind am leichtesten Informationen aufnimmt, indem du genau beobachtest, welche Worte dein Kind selbst benutzt. Nutzt es eher Formulierungen wie "Schau mal Mama", "Das sehe ich nicht ein"? Oder aber drückt es eher seine Gefühle aus? Setzte diese Erkenntnisse geschickt ein, indem du die Worte deines Kindes nutzt.

Prinzipiell ist immer eine gute, positive Stimmung wichtig.

Lachen & Spaß erleichtern das Miteinander und natürlich auch das Lernen.
Ein kleiner BONUS-TIPP, mit dem ihr nicht nur gemeinsam wieder mehr Leichtigkeit in die Situation bekommt, sondern, der auch das ZUHÖREN überhaupt ermöglicht, kannst du dir in diesem kurzen Video anschauen.

Das Video habe ich im Rahmen meiner Impuls-Tipps in einem Facebook Live aufgenommen.

Wenn du auf das Bild klickst, wirst du zu Youtube weitergeleitet.

wenn-dein-kind-dir-nicht-zuhoert

Wertschätzung, Verständnis und Anerkennung sind die Schlüssel,
um eine wirklich liebevolle Beziehung zu deinem Kind aufzubauen -

auch und gerade bei Schulthemen.

Wenn du mir deine MobilNummer nennst, dann schicke ich dir immer mal wieder zusätzliche Audios, Videos oder Übungen per WhatsApp zu - lass dich überraschen ...

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Silke Karsten

Mutter, Mentorin, Coach, Trainerin

Silke Karsten begleitet seit über 14 Jahren Familien, bei denen die Schule den Alltag bestimmt, besonders bei Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten. Sie bietet alternative Möglichkeiten an, die den Kindern langfristig helfen. Ihre eigenen Jungs hatten beide LRS. Sie hat es mit ihnen geschafft, ohne dass sie sich für dumm halten mussten und ohne sich selbst dabei zu verlieren.
Genauso wichtig ist ihr die Mutter, denn sie hat körperlich erfahren müssen, dass eine Mutter zuerst bei sich ansetzen muss, um ihrem Kind wirklich zu helfen. Heute geht sie denselben Weg mit erschöpften Müttern, für ihr Kind und für sie selbst.
Sie lebt mit ihrer Familie in Bonn, liebt das Reisen - besonders nach Südafrika - und genießt gerne das Leben.

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